Abea im Revier
Abea an einer Futterstelle im Revier

Abea: abgelegt (Down)

 

Leserbrief an Leonberger-Hundeliebhaber

 

von Abea „Löwe vom Zauberschloss“

 

geboren am 11.05.2013

 

Besitzer: Bernhard und Irma Hennhöfer

 

Züchter: Stefanie und Thomas Baumgartner

 

 Alte Pforzheimer Str. 70

 

 75305 Neuenbürg

 

Meine erste jagdliche Arbeitsprüfung für nicht jagdlich geführte Hunde:

 

1. Teil: Leinenführigkeit durchs Revier und die freie Folge ohne Leine: In der freien Folge gab es eine kleine Schwierigkeit. Nach ca. 30 m. blieb ich stehen; mein Hundeführer Bernhard wusste sofort was mit mir los war: in Bruchteil von Sekunden hatte ich wohl nicht das nötige T4 in meine Blutbahn bekommen. Daher nahm er mich für ein paar Schritte an die Leine; dann löste er mich wieder von der Leine und die Arbeit wurde zu Ende geführt.

 

2. Teil: Das zeitliche Sitzen, Ablegen und Down (Halt) frei im Revier:

 

Das Sitzen erfolgt frei ca. 3 Min. lang; der Hundeführer entfernt sich zu Beginn bis zu 80 Schritte von mir. Nach dieser Zeit kam das Signal mit der Downpfeife zum Ablegen. Kurze Zeit darauf kommen zwei Pfiffe in das Down (Halt) zu gehen; das ist das A und O bei der Ausbildung. Es kam eine kleine Ablenkung durch einen Reiter mit einem jungen Fohlen, der ca. 20 bis 25 m. entfernt an meinem Ablegeplatz vorbeiritt. Da musste ich standfest sein. Diese Prüf-Aufgabe dauerte 25 Minuten; nach dieser Zeit holte mich Bernhard wieder ab. Das ist bei der jagdlichen Ausbildung üblich.

 

3. Teil: Die Sucharbeit im Revier:

 

Ich musste eine Hasenschleppe auf ca. 300 Schritte mit 3 eingebauten Haken an der langen Leine ausarbeiten und Anzeige am Ende der Schleppe beim Hasen durch Vorstehen und ruhiges Verhalten zeigen. Nach dieser Sucharbeit wurde eine Pause gemacht. 

 

4. Teil: Die getupfte Wundspur mit Schweiß:

 

Ein Stück von einer Rehdecke versehen mit Schweißgeruch wurde in ca. 300 m. Entfernung ausgelegt. An der langen Leine mußte ich arbeiten und meine Anzeige durch Vorstehen und ruhiges Verhalten ausführen.

 

5. Teil: Der Verkehrsteil an der Straße nach Fallwild:

 

Es wurde eine kleine Wildschweindecke mit künstlichem Schweiß (3 Stunden alt) in den Straßengraben gelegt. Die Länge der Verkehrsstrecke beträgt 1200m.; diese musste ich an der Leine bei Verkehr von Auto und Kleinkraftrad ausarbeiten. Meine Anzeige musste ich mit Absitzen und ruhigem Verhalten am Strassenrand bei laufendem Verkehr ausführen.

 

P.S.: Ich habe all diese Arbeitsaufgaben von meinem 11. Lebensmonat an bis zum Alter von 19 Monaten durch kleine Schritte in der Ausblidung und ohne Streß erlernt.

 

Jedes Mal gibt es ein dickes Lob von Bernhard als Ausbilder; zu Hause angekommen bekam ich einen Napf mit 4 Sterne-Futter und besonders leckerem Fleisch als Lohn meiner bestandenen Arbeit.

 

Freundliche Grüße aus dem Revier von

 

Abea und Bernhard

 

“Waidmanns Heil”

 


 

Teil 3 Leserbrief an Leonberger-Hundeliebhaber

 


 

Leserbrief an Leonberger-Hundeliebhaber


von Abea „Löwe vom Zauberschloss“


Ausbildung: Mein erster großer Eigen-Trail


Der Trail hat eine Länge von ca. 5,5 km; ausgelegt wurde dieser am 08.09.2014 mit künstlichem Schweiß; Alter des Geruchs: 15 Stunden;

Ausgangspunkt für Ortskundige “Parkplatz Schneebachtal”.

Der Zielpunkt des Eigen-Trails liegt in einem Fremdrevier; dort fand bisher noch keine Ausbildung mit Abea statt!


Streckenverlauf des Trails:


ca. 200m zuerst am Straßenrand der Kreisstrasse “Moosalbtal” entlang; dann biegen wir den ersten Forstweg “Schneebachtalweg” ein; nach 400m kommen wir an der Wegkreuzung “Gaggenauer Weg” vorbei; immer weiter geradeaus bleiben bis in

ca.1,5 km die Wegkreuzung “Völkersbacher Weg / unterer Mittelbergweg” kommt; hier biegen wir   den “unteren Mittelbergweg” ein; diesen laufen wir ca. 2,5 km bergauf bis zur nächsten Wegkreuzung “oberer Mittelbergweg / Braxmeierweg” ; von dort gehen wir weiter in Richtung “Braxmeierweg” bis in ca. 900m ein Bildstock kommt, der gestiftet wurde von den Eheleuten Braxmeier (früher Waldwart genannt, heute wäre dies ein Forstwart) im Jahre 1783. Ganz in der Nähe des Bildstocks im Wald (ca. 150m entfernt) liegt der Zielpunkt in fremdem Forstrevier. Der Zielpunkt ist ein alter morscher Baumstumpf - auf diesem liegt der 2. Teil des getränkten Lappens mit Fährtenschweiss - . Dieser ist mit

2 Steinplatten abgedeckt.


Am 09.09.2014 morgens um 7:30 Uhr begann mein erster großer Eigen-Trail. Ich war gespannt. Ich bekam von meinem Herrchen Bernhard das Suchhalsband mit Signalfarbe angelegt und ging an der langen Leine. Mein Ausbilder ließ mich den Lappen mit Fährtenschweiß beriechen; das kenne ich ja schon als Startzeichen zur Suche. Die Suche auf dem Trail ging los. In insgesamt 1 Stunde 5 Minuten habe ich mir den Zielpunkt erarbeitet. Wie immer bekam ich ein dickes Lob von meinem Ausbilder Bernhard und Leckerlis...mhhhh.


Diesen Trail erarbeitete ich in einem Alter von 16 Monaten. Den Trail suche ich in zeitlichen Abständen nun immer wieder einmal auf.


Am 13.10.2014 habe ich nach nunmehr 39 Tagen


  • ohne Kommando meines Herrchens

  • ohne Beriechen eines Lappens zu Beginn dieses Trails

  • ohne Hilfe und

  • ohne dass mein Herrchen etwas gesagt hätte


an der langen Leine und mit meinem Suchhalsband ausgerüstet selbständig wieder erarbeitet. Dies ist nur durch eine sehr starke Bindung zu meinem Ausbilder und Gedankenübertragung (Telepathie) zwischen mir und meinem Herrchen möglich.


Viele Grüße von “Trail-Abea” und meinen Besitzern Bernhard und Irma Hennhöfer

 


Teil 2. Leserbrief für Leonberger Hundefreunde 


Abea Löwe vom Zauberschloss

 

Leserbrief an alle Leonberger Hundefreunde

 

Mein Name ist Abea und ich stamme aus dem Zwinger „Löwe vom Zauberschloss“ und ich

 

habe auch einen Kosenamen „die dicke Berta“.

 

In meinem heutigen Leserbrief erzähle ich Euch etwas über meine Ausbildung.

 

In meiner Ausbildung beginnt nun „Phase II“

 

a) die gedankliche Arbeit bei der Suche:

 

Mein Besitzer und Ausbilder Bernhard hatte zwei Suchfelder (Arbeitsfelder) im Waldrevier

 

für mich ausgesucht und angelegt. Das Suchfeld 1 ist ca. 1800 Schritte groß und ist mit

 

42 Arbeitspunkten (Baumstümpfen) und das Suchfeld 2 ist mit ca. 700 Schritten und 7

 

Arbeitspunkten angelegt.

 

Heute soll ich meine gedankliche Arbeit im Suchfeld 2 erbringen. Dieses Feld wurde

 

von mir und meinem Ausbilder 21 Tage lang nicht betreten. Im Suchfeld 2 sind daher

 

nach 21 Tagen keinerlei Gerüche von meinem Ausbilder oder mir vorhanden sondern

 

nur Wildgeruch der Waldbewohner. Zuerst musste ich (Abea) im Suchfeld 1 die Hälfte

 

der angelegten Punkte aufsuchen, um dann in Suchfeld 2 meine gedankliche Suche

 

ausarbeiten zu können. Im Suchfeld 2 habe ich meine 7 Arbeitspunkte aufgesucht und

 

auch alle ohne Fehler gefunden. Danach bin ich zu Suchfeld 1 hinübergelaufen und habe

 

meine Arbeit bis zum Zielpunkt zu Ende gearbeitet. Mein Ausbilder war sehr zufrieden mit

 

mir.

 

b) der Eigentrail:

 

Mein Ausbilder sagte zu mir, das ist die Vorstufe zum Mantrail. Beim Eigentrail sucht

 

der Hund einen Gegenstand seines Besitzers, der dessen Individualgeruch trägt. Beim

 

Mantrail ist es der Individualgeruch eines fremden Menschen, der gesucht wird.

 

Mein erster Eigentrail sah folgendermaßen aus: Zuerst band mich mein Ausbilder mit

 

meiner Leine an einem Baum kurz fest. Dann nahm er zwei Haushaltstücher einer

 

Küchenrolle und zerrieb diese in seinen Händen, damit sein Geruch daran haften blieb.

 

Dann entfernte sich mein Ausbilder von mir so, daß ich ihn nicht mehr sehen konnte. Das

 

eine Tuch der Küchenrolle legte er dann in ca. 300 m Entfernung in ein Versteck. Nun kam

 

mein Ausbilder zurück, band mich vom Baum los und machte mit mir einen ausgedehnten

 

Spaziergang von 2 Stunden ohne dass ich Arbeiten erledigen musste. Dann kamen wir

 

an die Ausbildungsstelle wieder zurück und ich bekam ein Halsband in Signal-Farbe

 

(gelb) umgelegt und eine lange Leine. Nun gings endlich für mich los. Das zweite Tuch

 

der Küchenrolle hatte mein Ausbilder in einer Plastiktüte bei sich und gab es mir nun zum

 

beriechen unter die Nase. Der Ausbilder machte eine Handbewegung über dem Boden

 

und sprach zu mir den Befehl “Such”. An der langen Leine ging ich los voraus zur Suche.

 

Wo das Versteck wohl war? Es ging mal links dann wieder rechts; eben überall dahin,

 

wo die Gerüche anhafteten (am Boden, an Bäumen, an Sträuchern usw.). Nach ca. 4

 

Minuten hatte ich das Versteck mit dem ausgelegten Tuch gefunden. Da gab es viel Lob,

 

Streicheleinheiten und Leckerli für mich. Das war super. Auf diesem Trail bin ich noch

 

weitere 7 Tage hintereinander dem Individualgeruch gefolgt.

 

 

Nun legte mein Ausbilder mir einen neuen Trail an, “Trail II” genannt. Im Trail II wurde mir

 

eine alte Socke ausgelegt, die sich in ca. 700 m Entfernung befand.

 

Aller guten Dinge sind drei. Also gibt es für mich auch einen “Trail III”.

 

Trail III wurde 24 Stunden vor der Suche von meinem Ausbilder im Waldrevier ausgelegt.

 

Dabei wurde ein T-Shirt meines Besitzers geteilt und ein Teil davon in ca. 800 m

 

Entfernung in ein Versteck gelegt. Nach 24 Stunden ging die Suche los. Ich hatte leider

 

erschwerte Bedingungen, da es in den letzten 24 Stunden sehr starken Regen und

 

starken Wind gab. Zum Start berieche ich ein Stück des geteilten T-Shirts und beginne

 

meine Suche an der langen Leine. Nach ca. 10 Minuten fand ich das T-Shirt. Ein dickes

 

Lob, eine Umarmung und Leckerli waren der Lohn für meine mühevolle Arbeit. Vielen

 

Dank lieber Ausbilder. Das macht echt Spaß. Alle diese Ausbildungsarbeiten habe ich in

 

meinem ersten Lebensjahr erlernt und ich glaube, dass ich noch vieles lernen kann.

 

Ich möchte alle Ausbilderinnen und Ausbilder des Leonberger-Hundeplatzes am

 

Tiefenbachsee in Leonberg und alle Leonberger-Hundefreunde recht freundlich grüssen.

 

Euere Abea und meine Besitzer Irma und Bernhard

 

Abea Löwe vom Zauberschloss

 

Ein Leserbrief von Irma und Bernhard für ihre Abea Löwe vom Zauberschloss

 


 

 

Leserbrief an Leonberger – Hund und seine Liebhaber

Name:     Abea – Löwe vom Zauberschloss Kosename die Dicke Berta

Eltern:     Vater Garfield Leo vom Illertal

Mutter:   Jule Löwe vom Sauerland

Ich wurde geboren am 11.05.2013 bei dem Züchter Paar Stefanie und Thomas Baumgartner

Alte Pforzheimer Str. 70

75305 Neuenbürg.

Im Welpen Alter von 4 Wochen wurde ich schon von meinem jetzigem Besitzer ausgesucht, denn dieser ist ein alter Hunde Hase in der Sprache.

Nach 8 ½ Wochen wurde ich abgeholt und kam in mein neues Zuhause. Die erste Überraschung war ein großer schwarzmarkener Rüde der Rasse Karz genannt  Howi sein Name Earl, dieser hatte mich mit seiner Nase gleich untersucht.

Nach ein Paar Tagen musste ich die nähere Umgebung kennenlernen. Die Müllabfuhr: da stand auf dem Gehweg die Mülleimer das war für mich alles fremd. Meine wölfische Vorsichtigkeit dauerte 4 Wochen, bis dieses alles in meinem Hunde Hirn war. Aber ich hatte ja einen guten Lehrmeister.

Dann gab es einen sehr freundlichen Besuch auf dem Schulhof. Da stand  ich in der Mitte und die Schulkinder im Kreise um mich herum. Diese haben mir Streicheleinheiten gegeben.

Mit 4 Mon. ging es ins Revier. Mit dem Earl musste ich lernen an der Leine zu laufen.  Mein Ausbilder zeigte mir die Futterstellen  der Wildschweine und Rehe. Da gab es Gerüche in meiner Nase. Um all diese Gerüche auseinander zu halten und abzulegen ins Riechhirn.

Im alter von 8 Mon. kam wieder was Neues auf mich zu, die Sucharbeit im Revier. Mein Herrchen band mich an eine junge Tanne fest, und gab mir den Befehl hier bleib. Er entfernte sich von mir und legte eine Spur auf die Baumstümpfe (Punkte) mit kleinen Leckerli. Es waren am Anfang 7 Punkte die ich aufsuchen musste auf 180 Schritte vom Ausbilder.

In einer Zeitspanne von 4 Wochen habe ich eine Suchaufgabe von 1800 Schritten mit 42 Punkten und einem Versteck auf zu suchen. Ich musste eine Anzeige durch Vorstehen und ruhiges Verhalten machen.

Diese Aufgabe wurde von mir ohne Fehler ausgeführt.

Mein Ausbilder machte mit mir eine Testsuche. Er legte auf die Baumstümpfe kleine Gegenstände in Form von Tannenzapfen, Holzstücke und kleine Steine, sowie Leckerli.

Drei Tage zuvor waren auf diesen Baumstümpfen keiner dieser Gegenstände vorhanden. Bei der Suche kam ich an diese Stellen und habe die Bremse gezogen. Mit Vorsichtigkeit und beriechen und dem Leckerli ging es dann weiter zum nächsten Punkt.

In der Unterordnung habe ich erlernt das zeitliche Ablegen im Revier mit Down.

Der Ausbilder gibt mir den Befehl Platz und Down, er entfernt sich mit 70 – 80 Schritten von mir und steht ca. 20 Min. verdeckt und beobachtet mich in aller Ruhe.

Ich Abea bin zurzeit in einem Alter von 10 ½ Mon. Und bin eine Leonberger Hündin mit einer Höhe von ca. 70 cm und Gewicht von 51,5 kg.

Mit freundlichen Grüßen

Abea und ihre Besitzer

Irma und Bernhard.

 


 

Leserbrief an Leonberger-Hundeliebhaber

 

 

von Abea „Löwe vom Zauberschloss"      

Ausbildung auf Fährtenschweißkonzentrat

(wird bei der Jagd und im Hundesport verwendet)

 

 

Fährtenschweiß oder auch Kunstfährten werden ca. 3-5 Stunden vor der Aufsuche ausgelegt. Erst dann beginnen sich die Eiweiße, die den intensiven Schweißgeruch abgeben, zu zersetzen. Die Fährte kann je nach Witterungsverhältnissen bis zu 50 Stunden danach aufgesucht werden.             

Der Trail hat eine Länge von ca. 2,5 km; davon sind 400m im Waldrevier mit ein paar Haken ausgelegt; dann ca. 2 km auf Wald- und Forstwegen mit insgesamt drei Weg-kreuzungen; die letzten 60 - 80 m wieder im Waldrevier.

Zielpunkt der Suche ist ein Baumstumpf; auf diesem liegt ein Lappen getränkt mit Fährtenschweiß. Der Lappen liegt unter einer Steinplatte und darüber eine kleine Holzrolle.

Dieser Trail wurde am 26.05.2014 um 17 Uhr von meinem Herrchen und Ausbilder Bernhard ausgelegt.

Am 27.05.2014 wurde morgens um 7:15 Uhr der Trail von mir und meinem Ausbilder am Ausgangspunkt aufgesucht. In der Nacht hatte es geregnet. Morgens um 7:15 Uhr war es trocken, 9 Grad plus und leichter Wind aus Süd-West.

Ich bekam das Suchhalsband mit Signalfarbe angelegt und ging an der langen Leine.

Mein Ausbilder ließ mich den Lappen mit Fährtenschweiß beriechen. Die Suche auf dem Trail ging los. Ich hatte mir den Geruch in meiner Nase und Riechgedächtnishirn abgelegt.

Es ging kreuz und quer durch das Waldrevier; dann auf Wald- und Forstwegen weiter; mal auf der rechten Seite mal auf der linken Seite;  vorbei an hohem Graswuchs und Sträuchern überall hing der Geruch. Nach ca. 1,5 km blieb ich stehen und habe mich orientieren müssen um anschließend Höhenwitterung aufzunehmen. Danach ging es wieder mal links mal rechts der Wegseite weiter. Der Geruch wurde immer stärker in meiner Nase und ich lief immer zügiger. Es ging in den Wald und in ca. 70m  war dann der Zielpunkt. Ich stand davor und machte meine Anzeige durch Vorstehen und ruhiges Verhalten. Insgesamt benötigte ich vom Ausgangs- bis zum Zielpunkt inkl. Anzeige 32 Minuten. Diesen Trail suchte ich 3 Tage hintereinander ohne Fehler auf, immer punktgenau und machte Anzeige durch ruhiges Verhalten am Versteck. Immer bekam ich ein großes Lob von meinem Ausbilder. Nun wurde von 31.05. bis 12.06.2014 eine Trailpause eingelegt.

Am 13.06.2014 wurde der Trail wieder von mir aufgesucht und ich fand ihn nach mittlerweile 18 Tagen punktgenau und machte meine Anzeige. Dass dies möglich ist erklärte mir mein Ausbilder so: am 1. Tag habe ich mir vom Fährtenschweißgeruch einen ganz speziellen Geruch herausgefiltert und im Riechgedächtnishirn abgelegt. So machen das alle Man-Trailer-Hunde. Dann folgte auf diesem Trail wiederum eine Ruhepause.

Am 13.07.2014 habe ich nach 45 Tagen den Trail wiederum aufgesucht-punktgenau und Anzeige gemacht-mein Ausbilder lobte mich ausgiebig.

Ablegen im Revier mit Down (zeitlich):

Am 27.06.2014 wurde ich morgens um 7:30 Uhr im Revier frei ohne Leine abgelegt.

Mein Ausbilder entfernte sich von mir in einem Umkreis von 350m. nach kurzer Zeit wurde ich durch einen bellenden Rehbock abgelenkt, der wohl seine Reviergrenze abschritt. Da musste ich aber nun standhalten und blieb ruhig liegen. Das Ablegen dauerte 45 Minuten bis mich mein Ausbilder abholte- so wie es bei der jagdlichen Unterordnung üblich ist-.

Viele Grüße von “Trail-Abea” und meinen Besitzern Bernhard und Irma Hennhöfer